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Integrierter Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau
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Mit dem Ziel, die Risiken des Pflanzenschutzmitteleinsatzes zu vermindern und die Anwendung nichtchemischer Pflanzenschutzverfahren zu fördern, ist der integrierte Pflanzenschutz (IPS) als neue Basisstrategie des Pflanzenschutzes ab 2014 in allen Mitgliedstaaten der EU verpflichtend anzuwenden. Aufbauend auf die allgemeinen IPS-Grundsätze der Pflanzenschutzrahmenrichtlinie der EU wurde eine kulturartenspezifische Beschreibung des IPS für den Zuckerrübenanbau in Deutschland in Zusammenarbeit mit allen relevanten Interessenvertretern der Beratung für die Rohstoffproduktion Zuckerrübe erarbeitet. Diese Leitlinien beinhalten Handlungsanweisungen entsprechend den derzeit verfügbaren, prakti¬kablen Methoden und Verfahren und beschreiben das „notwendige Maß“ im Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau. Beispielhaft werden die integrierte Unkrautbekämpfung auf Grundlage der IPS-Leitlinien detailliert beschrieben und nichtchemische Alternativen zum Einsatz von Herbiziden diskutiert.Der Anbau weniger anfälliger (resistenter oder toleranter) Sorten ist ein wesentlicher Baustein des IPS. Hinsichtlich der Leistung von Zuckerrübensorten mit unterschiedlicher Anfälligkeit gegenüber Blattkrankheiten (Cercospora beticola) und der Wirksamkeit von Fungizidstrategien wurden mehrere Versuchsserien vergleichend ausgewertet. Die Untersuchungen bestätigten einen Ertragsnachteil von resistenten gegenüber anfälligen Sorten unter Nichtbefall, zeigten jedoch auch deren Leistungsfähigkeit bei starkem Befall. Der Züchtungsfortschritt lässt eine zunehmende Bedeutung von resistenten Sorten im Rahmen der integrierten Kontrolle von Blattkrankheiten erwarten, über die eine Verminderung des Fungizideinsatzes möglich zu sein scheint.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 18.01.2020
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Pflanzenschutzmittelstrategien im Zuckerrübenan...
18,80 € *
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Innerhalb der vorgestellten Artikel wurden vor allem die Veränderungen und der Status quo der Pflanzenschutzmittelstrategien sowie die Ermittlung des notwendigen Maßes im Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau analysiert und dokumentiert. Dabei erfolgte eine inhaltliche Unterteilung in die Themengebiete: Ansätze zur Ermittlung des notwendigen Maßes im Pflanzenschutz in Zuckerrüben sowie in die Ermittlung des Schaderregerauftretens und der Pflanzenschutzstrategien im Zuckerrübenanbau unterteilt in die Wirkstoffbereiche, Herbizide und Fungizide und Insektizide. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden nachfolgend anhand der Unterteilung der Themengebiete zusammenfassend vorgestellt.

Anbieter: Dodax
Stand: 18.01.2020
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Pflanzenschutzmittelstrategien im Zuckerrübenan...
19,01 € *
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Innerhalb der vorgestellten Artikel wurden vor allem die Veränderungen und der Status quo der Pflanzenschutzmittelstrategien sowie die Ermittlung des notwendigen Maßes im Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau analysiert und dokumentiert. Dabei erfolgte eine inhaltliche Unterteilung in die Themengebiete: Ansätze zur Ermittlung des notwendigen Maßes im Pflanzenschutz in Zuckerrüben sowie in die Ermittlung des Schaderregerauftretens und der Pflanzenschutzstrategien im Zuckerrübenanbau unterteilt in die Wirkstoffbereiche, Herbizide und Fungizide und Insektizide. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden nachfolgend anhand der Unterteilung der Themengebiete zusammenfassend vorgestellt.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 18.01.2020
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Gummert, Annett: Integrierter Pflanzenschutz im...
16,82 € *
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Erscheinungsdatum: 11.02.2014 Medium: Taschenbuch Einband: Kartoniert / Broschiert Titel: Integrierter Pflanzenschutz im Zuckerruebenanbau Auflage: Reihenbandnummer 37 Autor: Gummert, Annett Verlag: Cuvillier Verlag Sprache: Deutsch Schlagworte: La

Anbieter: Rakuten
Stand: 18.01.2020
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Öko-Effizienz im Zuckerrübenanbau – Ansatz zur ...
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Der Anbau von Zuckerrüben gilt als intensiv und wird mit negativen Wirkungen aufdie Umwelt assoziiert. Das Öko-Effizienzkonzept kann im Zuckerrübenanbau Wegezu einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen, da es auf eine Steigerung derErzeugung nützlicher Güter bei abnehmendem Verbrauch von Ressourcen abzieltund somit ökonomischen und ökologischen Fortschritt zusammenführt. Um das Öko-Effizienzkonzept für den Zuckerrübenanbau umzusetzen, wurde ein System vonIndikatoren entwickelt, das Umweltwirkungen und Ertragsleistung integriert. AlsKennzahl für die Ertragsleistung diente dabei der Bereinigte Zuckerertrag (BZE), derim Gegensatz zum Deckungsbeitrag keinen Preisänderungen unterworfen ist.Die Ertragsleistung bestimmt die Öko-Effizienz des Zuckerrübenanbaus wesentlich.Deshalb wurden zunächst auf Grundlage langjähriger Sortenprüfungen undAnbauerhebungen mögliche Einflussfaktoren auf den Ertrag untersucht. Dabeikonnte gezeigt werden, dass neben der Umwelt (Standort x Jahr), deren umfassendeBedeutung beim Anbau von Zuckerrüben bekannt war, das Anbaumanagement desLandwirts großen Einfluss auf die Ertragsleistung hat. Insgesamt sind durchzüchterisch-technischen Fortschritt kontinuierliche Ertragssteigerungen imZuckerrübenanbau zu erwarten. Die Prognose, abgeleitet aus der Ertragsentwicklungin der Vergangenheit, ergab einen Zuwachs von etwa 1 t ha-1 im Zuckerertrag imZeitraum von zehn Jahren.Um Öko-Effizienz im Zuckerrübenanbau messbar zu machen, wurden Öko-Effizienzkriterien für die Prozesse Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz undErnte abgeleitet. Ein Öko-Effizienzkriterium ist der Quotient aus prozessbezogenemIndikator für die Umweltwirkung und erzeugtem Bereinigten Zuckerertrag. DieIndikatoren Energieinput der Bodenbearbeitung, N-Düngung, Behandlungsindex undErdanhang spiegelten die Intensität des Anbaus wider und bildeten dieUmweltwirkungen der genannten Prozesse ab. Die Berechnung der Öko-Effizienzkriterien erfolgte auf Basis einer Befragung in 2004 von 109 Zuckerrübenanbauenden Landwirten in allen Anbaugebieten in Deutschland.Detailliert wurde die Öko-Effizienz der Düngung untersucht, da langjährigesDatenmaterial zur Verfügung stand, um Entwicklungen darzustellen. Daneben hat dieBefragung zum Anbau 2004 gezeigt, dass auf einem erheblichen Teil deruntersuchten Schläge die N-Düngung zu hoch war. Die Streuung auf den Schlägenwar mit 40 - 320 kg N ha-1 bzw. 3,5 - 38 kg N t-1 BZE sehr groß. Die N-Düngung kannhäufig deutlich reduziert werden, ohne dass ein verminderter Ertrag zu erwarten ist.Die Indikatoren Energieinput der Bodenbearbeitung, N-Düngung, Behandlungsindexund Erdanhang bildeten in Relation zum BZE die Öko-Effizienzkriterien. Sie wurdenzum Öko-Effizienz-Index aggregiert. Dieser Index zeigt die Öko-Effizienz imdeutschen Zuckerrübenanbau für das Jahr 2004 an. Auf Schlagebene variierten diegenannten Indikatoren wie auch der BZE sehr stark. Die Öko-Effizienz zeigtedementsprechend ebenfalls eine hohe Variation. Zwischen Erdanhang und BZEbestand eine schwach positive Korrelation. Energieinput der Bodenbearbeitung, NDüngungund Behandlungsindex korrelierten nicht mit dem BZE. So konnte gezeigtwerden, dass der BZE von Zuckerrüben weitgehend unabhängig von der Intensitätdes Anbaus ist. Kurzfristig lässt sich die Öko-Effizienz am besten durch eineReduzierung der Intensität erhöhen, ohne dass mit einem Ertragsrückgang zurechnen ist. Langfristig werden kontinuierlich steigende Erträge die Öko-Effizienz imZuckerrübenanbau erhöhen. Die Anwendung der erarbeiteten Ergebnisse, d. h.Vermeidung von Intensität, die nicht in Ertragsleistung umgesetzt werden kann,fördert eine nachhaltige Entwicklung im Zuckerrübenanbau.

Anbieter: Dodax
Stand: 18.01.2020
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Öko-Effizienz im Zuckerrübenanbau – Ansatz zur ...
16,55 € *
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Der Anbau von Zuckerrüben gilt als intensiv und wird mit negativen Wirkungen aufdie Umwelt assoziiert. Das Öko-Effizienzkonzept kann im Zuckerrübenanbau Wegezu einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen, da es auf eine Steigerung derErzeugung nützlicher Güter bei abnehmendem Verbrauch von Ressourcen abzieltund somit ökonomischen und ökologischen Fortschritt zusammenführt. Um das Öko-Effizienzkonzept für den Zuckerrübenanbau umzusetzen, wurde ein System vonIndikatoren entwickelt, das Umweltwirkungen und Ertragsleistung integriert. AlsKennzahl für die Ertragsleistung diente dabei der Bereinigte Zuckerertrag (BZE), derim Gegensatz zum Deckungsbeitrag keinen Preisänderungen unterworfen ist.Die Ertragsleistung bestimmt die Öko-Effizienz des Zuckerrübenanbaus wesentlich.Deshalb wurden zunächst auf Grundlage langjähriger Sortenprüfungen undAnbauerhebungen mögliche Einflussfaktoren auf den Ertrag untersucht. Dabeikonnte gezeigt werden, dass neben der Umwelt (Standort x Jahr), deren umfassendeBedeutung beim Anbau von Zuckerrüben bekannt war, das Anbaumanagement desLandwirts großen Einfluss auf die Ertragsleistung hat. Insgesamt sind durchzüchterisch-technischen Fortschritt kontinuierliche Ertragssteigerungen imZuckerrübenanbau zu erwarten. Die Prognose, abgeleitet aus der Ertragsentwicklungin der Vergangenheit, ergab einen Zuwachs von etwa 1 t ha-1 im Zuckerertrag imZeitraum von zehn Jahren.Um Öko-Effizienz im Zuckerrübenanbau messbar zu machen, wurden Öko-Effizienzkriterien für die Prozesse Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz undErnte abgeleitet. Ein Öko-Effizienzkriterium ist der Quotient aus prozessbezogenemIndikator für die Umweltwirkung und erzeugtem Bereinigten Zuckerertrag. DieIndikatoren Energieinput der Bodenbearbeitung, N-Düngung, Behandlungsindex undErdanhang spiegelten die Intensität des Anbaus wider und bildeten dieUmweltwirkungen der genannten Prozesse ab. Die Berechnung der Öko-Effizienzkriterien erfolgte auf Basis einer Befragung in 2004 von 109 Zuckerrübenanbauenden Landwirten in allen Anbaugebieten in Deutschland.Detailliert wurde die Öko-Effizienz der Düngung untersucht, da langjährigesDatenmaterial zur Verfügung stand, um Entwicklungen darzustellen. Daneben hat dieBefragung zum Anbau 2004 gezeigt, dass auf einem erheblichen Teil deruntersuchten Schläge die N-Düngung zu hoch war. Die Streuung auf den Schlägenwar mit 40 - 320 kg N ha-1 bzw. 3,5 - 38 kg N t-1 BZE sehr groß. Die N-Düngung kannhäufig deutlich reduziert werden, ohne dass ein verminderter Ertrag zu erwarten ist.Die Indikatoren Energieinput der Bodenbearbeitung, N-Düngung, Behandlungsindexund Erdanhang bildeten in Relation zum BZE die Öko-Effizienzkriterien. Sie wurdenzum Öko-Effizienz-Index aggregiert. Dieser Index zeigt die Öko-Effizienz imdeutschen Zuckerrübenanbau für das Jahr 2004 an. Auf Schlagebene variierten diegenannten Indikatoren wie auch der BZE sehr stark. Die Öko-Effizienz zeigtedementsprechend ebenfalls eine hohe Variation. Zwischen Erdanhang und BZEbestand eine schwach positive Korrelation. Energieinput der Bodenbearbeitung, NDüngungund Behandlungsindex korrelierten nicht mit dem BZE. So konnte gezeigtwerden, dass der BZE von Zuckerrüben weitgehend unabhängig von der Intensitätdes Anbaus ist. Kurzfristig lässt sich die Öko-Effizienz am besten durch eineReduzierung der Intensität erhöhen, ohne dass mit einem Ertragsrückgang zurechnen ist. Langfristig werden kontinuierlich steigende Erträge die Öko-Effizienz imZuckerrübenanbau erhöhen. Die Anwendung der erarbeiteten Ergebnisse, d. h.Vermeidung von Intensität, die nicht in Ertragsleistung umgesetzt werden kann,fördert eine nachhaltige Entwicklung im Zuckerrübenanbau.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 18.01.2020
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Integrierter Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau
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Integrierter Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau ab 13.86 € als pdf eBook: . Aus dem Bereich: eBooks, Belletristik, Erzählungen,

Anbieter: hugendubel
Stand: 18.01.2020
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Bewertung der Ökosystemwirkung von Herbizidstra...
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Aufgrund der geringen Konkurrenzkraft von Zuckerrüben in der Jugendentwicklung gegenüber Unkräutern kommt dem Einsatz von Herbiziden zur Sicherung der Anbauproduktivität im konventionellen Zuckerrübenanbau eine essentielle Bedeutung zu. Dabei werden aktuell vorwiegend Mischungen verschiedener Herbizide ausgebracht, die sich in ihrer Zusammensetzung hinsichtlich Art und Anzahl herbizider Wirkstoffe und Aufwandmenge deutlich voneinander unterscheiden. Unterschiedliche Herbizidstrategien erlauben es, das standortspezifisch variierende Unkrautspektrum zielgerichtet zu regulieren. Zwar sind die ökotoxikologischen Auswirkungen der einzelnen Herbizide durch das Zulassungsverfahren hinreichend bekannt, die bodenökologischen Effekte praxisrelevanter Herbizidstrategien, d. h. des Einsatzes von Herbiziden in unterschiedlicher Kombination und/oder Aufwandmenge, sind jedoch bisher kaum untersucht.Ziel der vorliegenden Arbeit war es deshalb, die Auswirkungen der im Zuckerrübenanbau Anwendung findenden Herbizidstrategien auf das Edaphon zu untersuchen. Weiterer Bestandteil war die Modellierung der Wirkstoffverlagerung im Boden und die Abbildung des Umweltrisikos der Herbizidstrategien auf Basis der modellierten Wirkstoffkonzentrationen. Die Untersuchungen waren in das Forschungsverbundprojekt „Entwicklung von Leitlinien für den integrierten Pflanzenschutz in Zuckerrüben und exemplarische Ermittlung der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von innovativen Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln“ eingebettet.Die Versuche wurden in typischen Zuckerrübenanbaugebieten in Deutschland in den Jahren 2008 und 2009 an insgesamt 19 sich hinsichtlich ihrer pedologischen und meteorologischen Bedingungen deutlich unterscheidenden Standorten (Umwelt = Standort x Jahr) durchgeführt. Die drei untersuchten Herbizidstrategien umfassten Kombinationen von zwei Herbiziden und 100 % der zugelassenen Aufwandmenge (Strategie 1), drei Herbiziden und Bodenbearbeitungssystem >> Herbizidstrategie.Zusätzlich wurde die Ökosystemfunktion des Bodens anhand der biologischen Aktivität des Edaphons durch den Köderstreifen- und den Minicontainer-Test untersucht. Der Köderstreifen-Test wurde in 19 Umwelten (insgesamt 7296 Stäbe mit jeweils 16 horizontal angeordneten und mit Köderportionen befüllten Löchern) und der Minicontainer-Test in sechs Umwelten (insgesamt 576 Stäbe mit jeweils sechs horizontal angeordneten und mit Weizenstroh befüllten Containern) durchgeführt. Obwohl sich beide Tests in ihrer Substratzusammensetzung und -menge, der erfassten Bodentiefe sowie Expositionszeit unterschieden und mit der Fraßaktivität am Ködersubstrat und dem Masseverlust des exponierten Weizenstrohs verschiedene Effektmaße abgedeckt worden sind, wurden einheitliche Effekte beobachtet. Die größten Unterschiede sowohl bei den Fraßaktivitäten als auch Masseverlusten traten, wie bereits bei der Regenwurmpopulation, zwischen den Umwelten auf. Das Pflugsystem hatte auf die biologische Aktivität über alle 19 Umwelten keinen einheitlichen Einfluss, denn es führte in einigen Umwelten zu höheren Werten als das Mulchsystem. Trotz dieser divergenten Effekte wiesen beide Screeningmethoden über alle Umwelten im Mulchsystem eine signifikant höhere biologische Aktivität auf. Weiterhin konnten in Abhängigkeit von der Bodenbearbeitung abweichende Tiefengradienten bei der biologischen Aktivität festgestellt werden. Vermutlich aufgrund der geringeren Einarbeitungstiefe und der heterogeneren Verteilung organischer Rückstände der Zwischenfrucht wurden in der oberen Krume des Mulchsystems, verglichen mit der des Pflugsystems, höhere biologische Aktivitäten vorgefunden. Dieser Unterschied nivellierte sich mit zunehmender Bodentiefe. In Interaktion mit den Faktoren Umwelt und/oder Bodenbearbeitungssystem wurden sowohl im Köderstreifen-Test als auch im Minicontainer-Test signifikante Unterschiede zwischen den Herbizidstrategien ermittelt. Diese Unterschiede waren über die Umwelten jedoch nicht gleichgerichtet ausgeprägt. Es ist nicht davon auszugehen, dass die starke Variabilität zwischen den Umwelten und den Bodenbearbeitungssystemen mögliche Effekte der Herbizidstrategien relativiert hat. Vielmehr werden dadurch die Validität der Ergebnisse und deren Repräsentativität für den Zuckerrübenanbau unterstrichen.In weiteren Untersuchungen wurde die Wirkstoffverlagerung bis zu 1 m Bodentiefe mit dem Modell FOCUS PEARL für den Zeitraum vom Tag der ersten Applikation bis zum Jahresende (2008 und 2009) ermittelt. Hierfür wurden die für diesen Zeitraum real vorherrschenden Umweltbedingungen (Bodeneigenschaften und Witterungsverhältnisse), anbautechnischen Maßnahmen (z. B. Bodenbearbeitung, Applikationstermine) und Kulturdaten (Deckungsgrad der Zuckerrüben) berücksichtigt. Die wiederholte Applikation der Herbizide führte vor allem in 0-0,01 m Bodentiefe zu einer Wirkstoffanreicherung. Mit über 90 % wurde der größte Anteil aller Wirkstoffrückstände in den oberen 0,025 m Bodentiefe gefunden. Die im Boden auftretenden Konzentrationen waren von der Aufwandmenge abhängig und verringerten sich unabhängig von der Herbizidstrategie deutlich bis zum Jahresende. Die Abschätzung des ökologischen Risikos erfolgte mittels Toxischer Einheit (toxic unit - TU) für den bodenfaunistischen Indikator „Regenwurm“. Dazu wurde für die einzelnen Wirkstoffe das Verhältnis aus modellierter Wirkstoffkonzentration und Effektkonzentration (LC50) berechnet und für die Herbizidstrategien aufsummiert. Für eine TU ≥ 1 kann eine Letalität für mindestens 50 % der Regenwurmpopulation angenommen werden. Zwar verringerten sich die Tus mit sinkender Aufwandmenge der Herbizidstrategien, dennoch lagen trotz dieser relativen Vorzüglichkeit der Minimengenstrategien alle Herbizidstrategien mehr als eine Größenordnung unter dem Schwellenwert von 1.Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass für die unterschiedlichen Herbizidstrategien keine negativen ökologischen Auswirkungen vorliegen. Sowohl aus ökologischer Sicht als auch gemäß den Grundsätzen des integrierten Pflanzenschutzes sind alle untersuchten Herbizidstrategien zur standortspezifischen Unkrautregulierung sachgerecht. Darüber hinaus kann auf Grundlage dieser Arbeit festgehalten werden, dass die Minimengenstrategie zur Applikation von Herbiziden im Zuckerrübenanbau einen Beitrag zur Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes und Risikominderung im Sinne des „Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ leistet.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 18.01.2020
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Integrierter Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau
19,99 € *
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Integrierter Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau ab 19.99 € als Taschenbuch: Aus dem Institut für Zuckerrübenforschung Göttingen. Reihenbandnummer 37. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Umweltwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 18.01.2020
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